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Brandneu: Pultrusionsprofile für die Bahn nach EN 45545-2:2013

Nach EN 45545-2:2013 zertifizierte Pultrusionsprofile für Bahnanwendungen bietet die KREMPEL-GROUP als exklusiver Vertriebspartner des Ernst Kühne Kunststoffwerks. Die jüngsten Vertreter der bewährten WACOSIT®-Profilreihe gewannen bei der internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik InnoTrans 2014 breite Aufmerksamkeit. Bislang bieten nur wenige Hersteller stranggezogene Profile, die die europäischen Brandschutzanforderungen an Werkstoffe und Komponenten für Schienenfahrzeuge erfüllen.

„Als Zusammenführung nationaler Normen beinhaltet die aktuelle EN 45545-2 viele unserer Erfahrungen mit der Umsetzung von Brandschutzanforderungen“, sagt Dietmar Kühne, Geschäftsführer der Ernst Kühne Kunststoffwerke GmbH & Co. KG. Als ein Pionier des Strangziehverfahrens realisiert das süddeutsche Unternehmen seit 1967 Kunststoffprofile nach Kundenspezifikation. Seit acht Jahren produziert es Profile für Bahnanwendungen nach den Standards verschiedener Länder (DIN 5510-2, BS 6853, NF 16-101). Mit seinen jüngsten Bahnprofilen setzt der Pultrusionsspezialist nun auch die anspruchsvollen Brandschutzanforderungen der EN 45545-2:2013 in allen Fertigungsstufen (bearbeitet, lackiert, assembliert) erfolgreich um: Ein Rohprofil für Interieur zum Beispiel erfüllt die Anforderungssätze R22 und R23 für Schienenfahrzeuge der Gefährdungsstufe 2 (Hazard Level, HL), im Exterieur-Bereich erfüllt eine Dachblende ebenfalls für HL 2 die Anforderungssätze R1, R6 und R7.

Kundennahe Unterstützung bei der Umsetzung von Pultrusionsprofilen leisten die Composite-Fachleute von KREMPEL als exklusiver Vertriebspartner der Ernst Kühne Kunststoffwerke seit mehr als 40 Jahren. „Wir kennen die Potenziale und Grenzen verschiedenster Faserverbundwerkstoffe aus eigener Produktion. Dieses Know-how bringen wir in die Zusammenarbeit mit unseren Kunden ein“, erklärt Tobias Bässler, Vertriebsleiter im Geschäftsbereich Composites, „Zum Beispiel stellen wir Werkstoffparameter für Berechnungen nach der Finite-Elemente-Methode zur Verfügung.“ Die KREMPEL-Unternehmensgruppe begann Ende der 1960er-Jahre mit der Herstellung von Faserverbundwerkstoffen, heute sind ihre Erzeugnisse weltweit in verschiedensten Branchen im Einsatz, so auch in der Luft- und Raumfahrt. „Wir können für diverse Anwendungen Prepregs, Platten und Bauteile aus carbon- oder glasfaserverstärkten Kunststoffen kundenspezifisch herstellen“, so Ralph Reiser, Anwendungstechniker im Geschäftsbereich Composites, „Die für den Bahnbereich wichtigen Eigenschaften, wie geringes Gewicht und Korrosionsbeständigkeit, haben wir schon mit vielen Verbundwerkstoffprodukten realisiert.“